• Daily Musing,  Wollkram

    Froh zu sein, bedarf es wenig

    So bin ich froh in einem Haus zu wohnen, in dem einer auf den anderen achtet und zwar im positiven Sinne. Ich freue mich über unseren Hinterhof und den kleinen Garten. Nun ist sogar noch etwas hinzugekommen. Unser Vermieter hat ein Vogelhaus gebaut und das, wo ich gerade überlegt hatte eines zu kaufen.

    Auch zwei Nistkästen bereichern unseren Hof. Ganz zu schweigen von dem kleinen Springbrunnen, in dem die Vögel baden können.

    Ich dachte es wäre einmal an der Zeit über das positive zu schreiben, das sich gerade in diesen Zeiten bewährt. Nachbar!nnen mit denen es sich lachen lässt und mit denen man Gefälligkeiten austauscht, ohne aufzurechnen, wer was mehr getan hat. Einen Hausbesitzer, der ein Wohnungen mitten in der Stadt zu einem bezahlbaren Preis vermietet und auch noch Zeit hat ein Vogelhaus zu bauen.

    Dankbar bin ich auch für die Wolle und das meine Gören sich über selbstgestricktes freuen und ich bin dankbar für Freund!nnen und natürlich für Viktor, mit dem ich die interessantesten Gespräche führen kann und mit dem es sich wunderbar Lachen lässt.

  • Aus der Küche,  Daily Musing

    Bedenke wohl worum du bittest, ….

    die Götter könnten es dir gewähren

    An diesen alten Spruch muss ich dieser Tage oft denken.

    Ich habe mir oft gewünscht, dass die Kieler Woche, der Weihnachtsmarkt und dieses saublöde Feuerwerk zu Silvester ausfallen, nun ist es so weit. Gut, das Feuerwerk ist nur eingeschränkt, doch Weihnachtsmarkt perdu, von der Kieler Woche light habe ich nichts mitbekommen und auch sonst ist es recht ruhig. Normalerweise würde ich mich auch freuen, aber um das zu erreichen, hätte es keiner Pandemie bedarf. Wiederum können wir die wohl kaum den Göttern in die Schuhe schieben, die haben wir Menschen uns ganz alleine zuzuschieben. Daher finde ich es auch sehr komisch, dass sich nicht an die Ursachenbekämpfung gemacht wird, sondern auf einen Impfstoff gehofft wird, der ja nur das Symptom, also das Virus bekämpft und nicht die Ursache, nämlich die Klimaveränderung und den Raubbau den wir an der Erde treiben. Impfstoff werden wir immer einen hinterher hinken, denn das Virus verändert sich, neue kommen hinzu. Also wäre doch der Verbot des Feuerwerks schon mal ein Schritt in die richtige Richtung gewesen.

    Soviel zu meiner Sicht der Dinge. In Sachen Resteverwertung geht es munter weiter. Für meinen nächsten Brotaufstrich habe ich Orangenschale und Tonkabohne in Agavendicksaft eingelegt. Beim Reiben der Tonkabohne bleibt immer ein kleiner Rest, die aber noch gut Aroma gibt und von Bioorangen lässt sich auch die Schale verzehren.

  • Daily Musing

    Zeit läuft

    Nun ist der November auch schon bald um. Die Christrosen beginnen zu blühen. Ansonsten ist es eine einerseits ruhige, andererseits sehr anregende Woche. Meine Kreativität schlägt sich allerdings in erster Linie in Handarbeiten nieder.

    Aus der Restwolle habe ich noch einmal Pulswärmer für meine jüngere Enkelin gestrickt. Die mir sehr gefallen. Ich plane ähnliche für mich.

    Ansonsten geht hier alles seinen Gang. Wir kochen und erfinden. Morgen oder übermorgen steht der Großeinkauf für Dezember an.

  • Wollkram

    Restverwertung: Wolle

    Im Hause Braun kommt nach Möglichkeit nichts weg. Das gilt sowohl bei Nahrungsmitteln, als auch bei Kleidung und bei Wolle. Irgendeine Verwendung lässt sich immer noch finden. Das Tuch ist aus Biobaumwollresten entstanden, die von meinen beiden Pullovern, die ich im Sommer strickt und gehäkelt hatte, übrig waren.

    Auch vom Sockenstricken bleibt immer etwas übrig, das gilt besonders bei Kindersocken. Daraus lassen sich wunderbar Stulpen und Pulswärmer fertigen. Nicht nur für mich selbst. Sie sind immer ein feines Geschenk und werden gerne genommen. Außerdem macht es Spaß so lustige Dinger zu stricken.

  • Aus der Küche,  Backen,  Klassiker

    Apfelauflauf mit Vanillesauce

    Dies ist eines unser Lieblingsessen. Gibt es in Regel als Abendbrot und nicht zwischendrin.

    Vanillesauce: 750 ml Cashewmilch*, 1 1/2 Eßl. Speisestärke, 1 Vanilleschote, 3 Eßl Zucker.

    Speisestärke mit einem Eßl. Zucker und 50 ml Cashewmilch verrühren und auf die Seite stellen. Die Vanilleschote aufschlitzen, auskratzen und mit dem restlichen Zucker in die Milch geben. Unter Rühren zum Kochen bringen. Die Speisestärke zu geben und weiterrühren, bis es anzieht.

    *Es geht natürlich mit jeder Pflanzenmilch. Wir machen unsere aus Cashewkernen. Dazu müssen die Kerne über Nacht eingeweicht werden. Dann das Wasser abgießen und die Kerne mit ca. 1 l eiskaltes (das ist wirklich wichtig) Wasser in den Blender und auf Smoothiestufe schreddern.

    Hefeteig: 350 g Mehl, 1/2 Würfel Hefe, Zucker nach Geschmack, lauwarmes Wasser, Zitronensaft, 50 g Margarine, 200 ml Pflanzenmilch, 1/2 Teel. Salz

    Die Milch und die Margarine leicht erhitzen, so gerade handwarm ist richtig. Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde eindrücken, darein die Hefe bröseln und mit einem Teel. Zucker und etwas lauwarmen Wasser verrühren. Mit Mehl abdecken und 10 Minuten gehen lassen. Die übrigen Zutaten zugeben und alles gut verkneten. Den Teig abdecken und mindestens eine Stunde gehen lassen.

    Eine Form ausfetten und mit Zucker bestreuen. Die Äpfel in Stücke schneiden und in die Form geben*. Nun den Teig noch einmal durchkneten und ausrollen, so das er die Äpfel komplett abdeckt. Bei 180 ° für 45 Minuten in den Ofen.

    Die Apfelstücke können mit Zucker und Zimt betreut werden. Ich habe sie mit meinem Zitronen-Orange-Gelee mit Ingwer mariniert. Das Gelee war mir ein wenig flüssig geraten.

  • Aus der Küche,  Backen

    Einen Klassiker veganisiert – Die Birnenquiche

    Ich gebe zu, das Foto gibt die Köstlichkeit dieses Gerichtes nicht wieder. Trotzdem möchte ich darüber schreiben.

    Wenn man seine Ernährung umstellt, so bleibt es nicht aus, dass der eine oder andere Liebling auf der Strecke bleibt … bis man eine vegane Alternative gefunden hat. Versuche für unsere Birnenquiche waren bis dato suboptimal. Gestern ist mir allerdings ein Durchbruch gelungen.

    Das Originalrezept: Quark-Öl-Teig, darauf Birnen, Darauf eine Eisahne in die 1 Kräuterfrischkäse gerührt wird.

    die vegane Variante.

    Teig: 300 g Mehl, 1/2 Teel. Backpulver, 1 Teel. Salz, 3 Eßl. Rapsöl und 150 ml Cashewmilch (oder eine andere Pflanzenmilch) zu einem Teig verkneten. Zur Seite stellen.

    Kräutertopping: 200 ml Cashewmilch, 75 g eingeweichte Cashekerne, 2 Eßl. Hefeflocken, 1 1/2 Eßl. Speisestärke, etwas gekörnte Brühe, Zwiebel- und Knoblauchpulver und Pfeffer im Blender auf der Smoothiestufe verquirlen. 1/3 Packung gefrorene Italienische Kräuter zugeben und unterrühren.

    Den Teig in eine gefettete Quicheform ausrollen. 3 – 4 Abate-Birnen in Spalten schneiden und auf dem Teig verteilen. Das Kräutertopping drauf und alles bei 180° Ober und Unterhitze für 45 Minuten in den Ofen.

  • Daily Musing

    Noch blüht was

    Heute ging es in den Schützenpark. Da sind wir öfter unterwegs, ist aber auch ein schöner Ort, es gibt immer etwas zu entdecken und zu fotografieren. Außerdem ist es nicht zu weit fort. Sicher, so schön wie es heute ist, wäre eine längere Runde angebracht. Aber es gibt noch so einiges zu tun.

    Schön ist es, dass es zu dieser Jahreszeit immer noch einige Blüten zu finden gibt, die für Farbtupfer sorgen.

    Nun gehe ich Apfelauflauf bauen.

  • Rituale

    Noch ein Ritual … in gewisser Weise

    Jeden Tag, egal bei welchem Wetter versuche ich zumindest eine halbe Stunde spazieren zu gehen. Manchmal verbinde ich es mit den nötigen Einkaufsrunden, manchmal laufe ich einfach so durch die Gegend, manchmal mache ich bis zu 50 Fotos auf der Runde und manchmal habe ich nur das Handy mit und knipse zwei, drei Motive.

    Besonders gerne bin ich am Wasser, wenn es schön stürmisch ist. Stürmisch war es nicht richtig, aber doch recht windig. Kälter ist es auch geworden und so bin ich etwas durchgeweht worden. Tut gut und macht den Kopf klar.

  • Rituale,  Tarot

    Kleine Rituale

    Gerade in Zeiten, in denen ich das Gefühl habe, dass mir der Boden unter den Füßen wegrutscht, retten kleine Rituale. Eines davon ist die morgendliche Tarot-Meditation und das anschließende Tagebuchschreiben.

    Was das Tarot betrifft, so handelt es sich nicht um eine große Legung, um eine Richtung für wichtige Entscheidungen festzulegen, sondern nur um die Auseinandersetzung mit einer Karte. Ich ziehe in der Regel eine Tageskarte, heute war es die 19 – Der Mond, und meditiere einen Moment mit dieser, schaue welche Resonanz sie in mir auslöst. Dann beginne ich zu schreiben. Manchmal sind es banale Alltagsdinge, dann wieder recht profunde Gedanken, die ich notiere. Das Schreiben hilft mir Klarheit in meine Denken und Fühlen zu bringen.

    Es gab Zeiten in meinem Leben, in denen ich praktisch im luftleeren Raum schwebte, in dem nichts mir Halt gab. Damals war das morgendliche Kartenlegen plus Tagebuch schreiben, die Grundlage für eine Tagesstruktur, an der ich mich zurück ins Leben und Fühlen gehangelt habe. Es funktioniert immer noch. Manchmal habe ich tagelang nicht das geringste Bedürfnis die Karten in die Hand zu nehmen oder Tagebuch zu schreiben. Dann wieder, besonders in so ungewissen Zeiten wie diesen, in denen sich die Regeln von Tag zu Tag neu definieren können, zieht es mich zurück und mein Tag beginnt mit einem Becher Kaffee, den Tarotkarten und meinem Tagebuch.

  • Aus der Küche,  Kräuter

    Rosmarin

    Eines meiner liebsten Kräuter ist Rosmarin. Ich habe immer einen Topf frischen im Haus. Er findet sich nicht nur in der Küche, etwa in der veganen Bratensauce oder im Bohneintopf, sondern auch in der Körperpflege. Für mein Körperöl etwa.

    • 1/3 Olivenöl
    • 2/3 Hanföl
    • 1 Biozitrone
    • 2 -3 Zweige Rosmarin

    Die Zitrone in Scheiben schneiden und in ein Schraubverschlussglas füllen. Die Rosmarin Zweige mit heißem Wasser übergießen, trockentupfen und zu den Zitronenscheiben geben. Mit dem Öl auffüllen, Glas verschließen und alles eine Woche an einen kühlen, dunklen Ort stellen.

    Und hier noch ein Video von Dr. Petra Bracht zur medizinischen Wirkung des Krauts: